Podoätiologie nach Lydia Aich®

Interdisziplinäre Podoätiologie ist eine Einlagenversorgung, die mit der herkömmlichen Einlagentechnik nicht zu vergleichen ist! Die Sohlen dienen dazu, Ihren Körper von der Basis „Füße“ individuell in die Balance zu bringen. Diese Einlagen wirken mit dünnen Elementen, die in der Sohle eingearbeitet sind, auf die Muskelketten des Körpers. Somit wird eine Wirkung von Fuß bis Kopf erzielt!

Hierbei gilt es den Körper als funktionelle Einheit zu sehen und die grundlegende Beschwerdesymtomatik aufzudecken. Wichtig ist hier die Differenzierung zwischen aufsteigenden und absteigenden Ursachen. Bei Letzterem können cranio-mandibuläre Dysfunktionen, nozizeptive Zahnkontakte oder auch Ursachen aus dem visuellen System (z.B. Winkelfehlsichtigkeiten) emensen Einfluss auf unsere Körperstatik haben. (siehe auch Veröffentlichungen unter dem Button Presse) Da alle unsere Bewegungen auf Muskelkettenreaktionen (Bewegungsmuster) beruhen, beginnen diese immer an der Basis unsereres Körpers – unseren Füßen. Doch nicht jeder Schmerz am Fuß muss auch dort seine Ursache haben.

Betroffene Muskelketten lassen sich Aktivierung oder auch Hemmung derselben wieder ins Gleichgewicht bringen. Das Prinzip der podoätiologischen Sohlen nach Lydia Aich® besteht darin, daß durch Tragen der Therapiesohlen im Alltag, manifestierte Körperfehlhaltungen im Gehirn umprogrammiert werden und hierdurch eine Optimierung der Gesamtkörperstatik „Schritt für Schritt“ errreicht wird.

Nach ausführlicher Anamnese werden zuerst dynamische Fußabdrücke (im Gehen) erstellt. Weiterhin wird auf dem Podoskop (Fußspiegel) der Muskelstatus am ganzen Körper festgestellt, sowie eine eventuelle Beinlängendifferenz funktioneller oder anatomischer Art ermittelt. Schließlich wird auf dem Podoskop die erforderliche Platzierung und Stärke (1mm – 4mm) der Elemente ermittelt. Dieser gesamte Vorgang dauert ca. 1 Stunde. Je nach Indikation kommt hierbei unser 3D-Rücken-Scanner zum Einsatz. Die haltungsverbessernde Einlegesohle wird individuell hergestellt, wobei wir die ermittelten Elemente per CAD-Programm auf einen 3D-Fußscan übertragen und die Therapiesohlen auf der hauseigenen CNC-Fräse selbst herstellen. Die sehr dünne und flexible Sohle passt in jeden herkömmlichen Schuh.

INDIKATION:
Bereich Kopf Nacken und Schulter:
Kopfschmerz, Migräne, Tinnitus, CMD, Nackenverspannungen, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm

Rücken:
Skoliosen, Rundrücken, Flachrücken, Hohlrücken, Statisch bedingte Rückenschmerzen, Statisch bedingte Haltungsschmerzen, Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew, Ausfallerscheinungen nach einem Bandscheibenvorfall, Postoperativ nach einer Bandscheibenoperation, Pseudoradikuläre Symptome in Armen und Beinen, Probleme im Bereich des ISG (Ilio Sacral Gelenk)

Beinen:
Hüftbeschwerden, Postoperativ nach Hüft- oder Knieoperationen, Arthrotisch bedingte Knieschmerzen, Entwicklungsbedingte Knieschmerzen bei Kindern, X-Beine, O-Beine, Asymmetrien der Beinachsen, Beinlängendifferenzen, Genu recurvatum, Sprunggelenkprobleme, Achillodynie

Füße:
Hallux valgus, Hallux rigidus, Hammerzehen, Spreizfüße, Knick- Plattfüße, Fersensporn, Hypo- u. Hypertone Fußmuskulatur

Neurologie:
Cerebrale Störungen, Paresen (z.B. Peronaeusparesen), Spastische Paralysen, Neurologische Beschwerdebilder

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Hause – oftmals mit Zahnarzt, Funktionaloptometristen und Osteopathin

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Lydia Aich bei der Untersuchung an auf dem Podoskop stehender Patientin

Van-Orden-Stern

Unser visuelles System hat erheblichen Einfluss auf unsere Körperstatik und damit verantwortlich für viele Probleme des Haltungs- u. Bewegungsapparates. Der Van-Orden-Stern-Test dienst uns als Screening mit evtl. Weiterempfehlung zum Funktionaloptometristen.

Rueckenscan

Mit unserem 3D-Rückenscanner können wir den Oberkörper mit einer Genauigkeit im 1 / 100 mm-Bereich vermessen und wie eine 3-dimensionale topografische Landkarte darstellen.